3 Social Media Geheimtipps für mehr Traffic und Sichtbarkeit

Wer sich mit dem Thema Content Marketing beschäftigt, stellt sich häufig auch die Fragen: Wie bekomme ich mehr Traffic auf meine Website? Wie erhöhe ich die Sichtbarkeit meiner Inhalte im Internet und erreiche dadurch neue, potentielle Kunden.

Social Media: Unterschätzte Traffic-Treiber

In diesem Artikel stelle ich Ihnen ein par unterschätzte, aber dennoch effektive Möglichkeiten vor, Besucher über Social Media auf die eigene Website zu locken. Gleichzeit bieten diese Maßnahmen Ihnen die Chance, sich mit wenig Aufwand als Experte im Web zu positionieren.

Pinterest Boards

Bei Social MediaSocial Media sprechen von Instagram, dabei ist Pinterest der heimliche Traffic-Star. Pinterest ist eine Mischung aus Suchmaschine und sozialem Netzwerk. Mithilfe der Pinterest-Suche gelangen täglich Millionen Besucher über Referral-Traffic auf die unterschiedlichsten Websites.

Erst vor kurzem wurden die aktuellen Nutzerzahlen der Plattform veröffentlicht. Demnach nutzen mehr als 250 Millionen Menschen jeden Monat Pinterest. Diese haben insgesamt 75 Milliarden Inhalte auf Pinterest veröffentlicht – das sind 75 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die größten Zuwächse verzeichnete das soziale Netzwerk in den folgenden Bereichen:

  • Produkte: + 115 Prozent
  • Style-Ideen: + 38 Prozent
  • Kunst: + 50 Prozent
  • DIY-Projekte: + 35 Prozent

Noch dazu ist die Pflege eines Pinterest-Accounts im Vergleich zu Instagram oder anderen Social-Media-Kanälen relativ simpel. Denn beim Erstellen Ihrer Boards können Sie sich einfach an den Kategorien Ihrer Website oder Ihres Blogs orientieren.

Denken Sie gegebenenfalls darüber nach, größere Blöcke noch einmal sinnvoll zu gliedern. Speichern Sie zudem nur Pins, die zu Ihrem Business passen. Veröffentlichen Sie selbst regelmäßig Inhalte und verlinken Sie dabei auf eigene Blogartikel oder Ihre Website.

LinkedIn Publishing

LinkedIn Publishing ist eine weitere Möglichkeit, mehr Traffic auf die eigene Website zu bekommen und die eigene  Reichweite auszubauen. Denn LinkedIn Publishing macht Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich als über den persönlichen News-Feed. Im deutschsprachigen Raum sind das aktuellen Nutzerzahlen zufolge etwa zwölf Millionen, weltweit sogar 575 Millionen Mitglieder.

Wenn Sie einen Artikel mit LinkedIn Publishing veröffentlichen, dann

  • sehen Ihre Kontakte und Follower diese Inhalte in ihrem News-Feed oder durch Benachrichtigungen.
  • können Mitglieder, die nicht Teil Ihres Netzwerks sind, Ihnen über Ihren Artikel folgen, sodass Ihr nächster Artikel ebenfalls wieder in deren Feeds angezeigt wird.
  • können Ihre Artikel – je nach Ihren Profileinstellungen – sowohl auf als auch außerhalb des sozialen Netzwerks gesucht werden.

Innerhalb Ihres Artikels können Sie zudem auf Ihre Website verlinken oder eine Handlungsaufforderung integrieren, beispielsweise dass Sie Ihren Lesern auf Wunsch mehr Infos per Mail zuschicken. LinkedIn fordert Sie vor der Veröffentlichung Ihres Artikels außerdem dazu auf, ein paar relevante Keywords in die Beschreibung des Textes zu integrieren, um besser gefunden zu werden.

Facebook-Gruppen

Auch Facebook-Gruppen können effektiv als Marketing-Kanal genutzt werden. Denn durch die erneute Änderung des Facebook-Algorithmus Anfang 2018 ist die organische Reichweite von Beiträgen, die von Unternehmen auf Facebook-Seiten gepostet werden, deutlich gesunken. Das liegt nahe, da Mark Zuckerberg Facebook mit diesem Update wieder persönlicher machen wollte.

Bereits seit 2017 legt der Gründer des größten Social-Media-Netzwerks einen stärkeren Fokus auf Facebook-Gruppen, was auch eine Erweiterung der Gruppenfunktion zur Folge hatte. Inzwischen können Facebook-Seiten auch Gruppen erstellen und diese mit ihrer Seite verbinden. Für Unternehmen ist dies eine ideale Möglichkeit, sich mit ihrer Zielgruppe zu umgeben und sich mit Interessenten oder Kunden über die eigenen Produkte und Dienstleistung  auszutauschen.

Aber auch ohne eigene Facebook-Gruppe lässt sich die Reichweite über Communitys steigern. Indem Sie passenden Gruppen beitreten und dort relevante Inhalte von Ihrem Blog oder Ihrer Website teilen oder auf die Kommentare anderer Gruppenmitglieder antworten, können Sie sich hier als Experte positionieren.

Gleichzeitig erhalten Sie Referral-Traffic auf die eigene Website. Wichtig ist jedoch, dass die anderen Gruppenmitglieder Ihre Beiträge relevant finden und nicht als  Spam empfinden. Ansonsten könnte dies einen Ausschluss aus der Gruppe zur Folge haben. Hier gilt: weniger ist mehr.